GLASER, Curt

Wirkungsort / Wohnort

Berlin Florenz Basel New York

Beziehung zu Max Beckmann

Mäzen(in) / Sammler(in) / Portraitierte(r) / Dargestellte(r)

Beruf / Tätigkeit

Kunsthistoriker(in) / Autor(in)

Ehemals Eigentümer(in) / Besitzer(in) von

Autor(in) von

Die Beckmann-Ausstellung in Zürich
GLASER CURT 1930b
Rezension
[Titel unbekannt]
GLASER CURT 1930a
Rezension
Max Beckmann Ausstellung in der Galerie A. Flechtheim Berlin
GLASER CURT 1929b
Rezension
Neue Bilder Max Beckmanns
GLASER CURT 1929a
Rezension
Die Geschichte der Berliner Sezes­sion
GLASER CURT 1928
Journalistischer Beitrag
Max Beckmann
GLASER CURT 1924a
Aufsatz
Max Beckmann. Zu der Ausstel­lung bei Paul Cassirer
GLASER CURT 1924b
Rezension
Max Beckmann
GLASER CURT 1923
Aufsatz
Die Berliner Herbstausstellung [Sezession 1913]
GLASER CURT 1914
Rezension
Berliner Ausstellungen
GLASER CURT 1913a
Rezension
Die 26. Ausstellung der Berliner Sezession
GLASER CURT 1913b
Rezension
Eröffnungsausstellung des Kunstsalons Paul Cassirer, Berlin 
GLASER CURT 1913c
Rezension
Die 24. Ausstellung der Berliner Sezession
GLASER CURT 1912
Rezension
Die zwanzigste Ausstellung der Berliner Sezession
GLASER CURT 1910
Rezension

Weiterführende Publikationen

Weiterführende Quellen

Weiterführende Informationen

Dr. Curt Glaser wurde von Max Beckmann dargestellt in 304 Bildnis Curt Glaser. Er war der Ehemann von Maria Glaser.

https://de.wikipedia.org/wiki/Curt_Glaser

LEIPZIG Museum der bildenden Künste 2011, S. 259.

http://www.lostart.de/Content/051_ProvenienzRaubkunst/DE/Sammler/G/Glaser,%20Prof.%20Dr.%20Curt.html

Gemäß GÖPEL ERHARD / GÖPEL BARBARA 1976:
Der Kunsthistoriker und Kunstschriftsteller Dr. Curt Glaser, geb. 1879 in Leipzig, gest. 23. Nov. 1943 im General Hospital in Lake Placid, N. Y. (lt. Register of Deaths in Lake Placid, entgegen anderslautenden Veröffentlichungen). Sein Studium der Kunstgeschichte, dem ein Medizinstudium mit der Promotion vorangegangen war, schloss G. bei Heinrich Wölfflin mit einer Arbeit über Hans Holbein d. Ä. ab. Neben seiner Beschäftigung mit altdeutscher Malerei und ostasiatischer Kunst setzte Glaser sich als Kritiker und als Sammler für die Kunst seiner Zeit ein. 1917 veröffentlichte er eine grundlegende Monographie über Munch, mit dem er befreundet war. 1922 erschien »Die Graphik der Neuzeit«, ein viel zitiertes Handbuch. In den zwanziger und frühen dreißiger Jahren wirkten Glasers Aufsätze, die in »Kunst und Künstler« und im »Börsen-Kurier« erschienen, in Berlin meinungsbildend. Seine Kennerschaft auf vielen Gebieten und sein Urteil, das in dem Meinungsstreit jener Jahre frei war von Parteinahme für französische oder für expressionistische Kunst, hatten Gewicht.

Glaser hat Beckmann früh in seinem Rang erkannt. Seit 1913 hat er sich in Ausstellungskritiken, 1924 in der bei Piper erschienenen Monographie mit dem Werk von MB auseinandergesetzt. Als Kustos der neuen Abteilung im Berliner Kupferstichkabinett erwarb er eine nahezu vollständige Serie der Graphik von MB in ausgewählten Drucken. Zur Entstehungszeit des Porträts war G. Direktor der Staatlichen Kunstbibliothek in Berlin. Wegen seiner jüdischen Abkunft verlor er diese Stellung 1933. Er emigrierte nach Florenz, später nach Basel, schließlich nach New York, wo er zuletzt lebte. Kennzeichnend für Glaser waren seine hohe Intelligenz und visuelle Begabung, Besonnenheit und ein pragmatischer Ordnungssinn. Personen, die ihn in Berlin kannten, finden Züge seines Wesens und seiner korrekten Erscheinung in dem Bildnis wiedergegeben. G. war von kleiner Statur. Ein 1929 veröffentlichtes Porträtfoto (in: Die Kunstauktion 3 [1929], Nr. 22) zeigt ein fein geschnittenes Gesicht mit großen, ausdrucksvollen Augen. Über Glaser siehe auch Karl Scheffler in: Kunst und Künstler 27 (1929) S.324-325 (Würdigung zum 50.Geburtstag; Nachrufe fehlen).